Mängisch...

Mängisch seid mär Sachä,
wo weh tüänd, und mär heds gar nid so gmeint!
Mängisch wird oder isch mär chalt,
mängisch verlüürt mär d Närvä.
Das isch doch sicher jedem scho mal passiert.
Mängisch hangäd dä Sägä schief,
mängisch gahd dä Schmärz ziemli tüüf!
Mängisch muess so ä Striit sii,
au wenns eim nid passt!
Mär läbt nid vom Glück äläi!
Luegt mär ghörig -
dänn gsehd mär genau -
dass nid alläs so gmeint gsi isch!
Mängisch isch vieles nid so schlimm,
wämmär verziiäh cha!!!
 
 
I minä Gedankä, i minä Träum nimm ich dich mit, bi diär ganz nöch. Streichlä dich, hebä dis Gsicht, küssä dich und fühlä din Schnuuf und gspührä d Sehnsucht...
Sehnsucht nach dinärä Zärtlichkeit, dinärä Liedäschaft, dinärä Liebi... Versinkä i dinä Augä, gspührä di Härzschlag und weiss - ich liebä dich!!
 
 
Luegä is Läärä, Gedankä chreisid um mich.
Chönt schreiä, wieso? Sehnsucht überzieht miini Gedankä, s Härz vollär Schmärz und Leid.
Ha d Liebi gseh und gspührt, und sie wird immer unerreichbarer.
Äs truurigs blassäs Gsicht, Tränä i dä Augä, nümmä ii und us wüssä,
nur nu wellä ghiiä.
Aber mär ghiid nur uf dä Bodä und cha nur zuäluägä wie d Liebi nah lahd,
und gmerkä dass mär värgäbä rüäft "halt"!
Wenn sie wott gah, gahd sie eifach... Mär cha sie nid ufhebä... Mär cha sie nid erzwingä... Mär cha nur zrugg luegä...
Was gsi isch, cha niemer näh... NIÄ!
Aber ufpassä, dass das nid au nu zerstört wird,
denn das chönnt versuächt wärdä...
Und verzieh lernä, a sich sälbär verzieh...
Schöni Momänt fescht im Härz hebä, und nid au nu gah lah!
Denn die bliebid, wenn mär wott! Die chamär hebä,
die cha niemer näh, wemmers nid zuälahd...
 
 
Du bisch i mis Läbä trättä und dini Liäbi hed alläs ufghellt, dä ganz Himmel. Diä dunklischtä Wulchä sind verbii zogä. Und d Sunnä hed s Läbä erhellt und erwärmt. Üsi Blick sind inänand versunkä, und ich ha det gspührt, DU bisch mis Schicksal und wärdischs sii. Ha miär vorgnuh gha, das alläs ganz fescht zhebä mit beidä Händ, niemeh loszlah und guet zuädär zluägä. Ha miär die ganz Zyt immer gwünscht, dass du immer bi miär wirsch bliebä und glich empfindisch und glich fühlsch wie ich... Das sich nie öppis zwüschä üs cha drängä...
Was isch, was wird, wies usä chund und was üs im Läbä erwartet, stahd nur i dä Stärnä...
 
 
S Läbä isch wie än Wecker...

Än Wecker zieht mär uf, und irgendwänn lauft är ab... Bliebt stah, so isch dä Sinn vom Läbä. Isch d Liebi au wie än Wecker? Ziäht mär diä au uf... Vielleicht cha mär das verglichä, ich weissäs nid. Am Afang tiggäds und tiggäds, lauft tiptop, ohni hinä nachä zgah... Mit dä Zyt, wenn de Wecker nachä isch, wird s tiggä schwächer, liisliger, ruhiger, bis är stah bliebt... Ischs de i dä Liebi so, dass sie sich längersi meh löst, unbewusst ohni Vorwarnig, eifach plötzlich empfindät de einti nümeh für dä anderi und gahd? Wenn Zyt vom Läbä/vom Wecker abgloffä isch, nützt jedi sanfti Wiederbeläbigsmassnahmä/ jedi Batterie nüd meh. Ischs au i dä Liebi so? Fühlt mär det, dass mär muess loslah? Wänn fühlt mär dasäs richtigä isch, gah z lah? Ihn inäs andärs nüüs oder alts Läbä gah zlah...
Wänn nimmt mär de Abschied? Mängisch hed mär nidmal Glägäheit Abschied znäh vom Läbä, de wänn eim Zyt dävo lauft... Hed mär au i dä Liebi immer s Gfühl, mär heg sich nid chönä verabschiedä?
Stahd mär au de immer wieder da, und luegt zrugg und s tued immer wieder ufs nüä weh? Ä Wecker hed x-Stundä, äs Läbä hed x-Stundä und au d Liebi hed das. Wieso weiss mär nid zum Vorrus, wie mängi Stund eim bliebä wird? De chönt mär sich uf alläs gfasst machä, sich druf vorbereitä, und dä Wecker us laufä lah... Doch chönnt mär das wirkli???
Läb wohl, seid mär das? Machs guet, cha mär das sägä? Ich dänkä nid, denn das macht doch nu meh weh, denn i dem Momänt gsehd mär kei Hoffnig meh, kei Zuäkunft meh, und cha sich a nüd anderem meh erfreuä und gsehd i dem Momänt nümmä vor d Füäss abä... Mär gsehd nur nu dä Wecker wo ufhört tiggä............. Und d Augä fülläd sich mit Tränä, egal i wellärä Situation wo s tiggä ufhört, sigs s Tiggä vom Läbä, oder sigs s Tiggä vo dä Liebi...
 
 
Sitzä da, machä d Augä zuä....
Eifach nur vor mich anä träumä. Träumä vom Glück,
vomä glücklichä Läbä. Gseh dä Sinn vom Läbä:
kei Truur, kei Tränä, kei Striit...
Klick.....
Und etz bini wieder da..., i dä realä Wält.
Türä gahd uf, Chälti chund inä.
Unwohlsii, unglücklich sii, s kei Luft meh über cho,
all das isch wieder da. Wieder äläi, nümmä i dä Träum...
Tränä fliessid us dä Augä,
s Härz schreit, s schreit als obs versplittäräd.
Kei Hilf i Sicht.
Nur ich und äs brochnigs Härz...

















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